Cloud Hosting mit VPS.net

Angeregt durch Martins Artikel habe ich mich vorgestern bei VPS.net angemeldet. Die Idee einer komplett virtualisierten Umgebung für Hosting fasziniert mich schon länger, daher hatte ich vor einiger Zeit bereits erste Erfahrungen mit Amazons EC2 gesammelt.

Das Konzept von VPS.net ist etwas anders. Man kann hier sog. “Nodes” bestellen, die jeweils bestimmte Leistungsdaten des Servers bestimmen. So beinhaltet eine Node 400 mHz CPU, 256 MB RAM, 10GB Speicherplatz und 250GB Transfervolumen. Bis zu 18 Nodes lassen sich zu einem Server zusammenfassen.

Der Bestellvorgang ist total einfach, die Bezahlung erfolgt entweder per Kreditkarte oder Paypal. Nach der Bestellung wird der VPS mit einem der auswählbaren Templates installiert und man kann innerhalb kürzester Zeit loslegen. Schaut euch einfach mal die Features hier an…

Die Nodes können beliebig in London, Chicago oder Salt Lake City erstellt werden, weitere Standorte sind in Planung. Backups gibt es selbstverständlich auch und vom Kundenmenü könnten sich andere Firmen eine dicke Scheibe abschneiden 😉

Es lassen sich jederzeit weitere Nodes dazubestellen. Außerdem kann man, wenn man vorher bereits den Zeitpunkt hoher Last weiß, Nodes bereits im Voraus für diesen Zeitpunkt beauftragen.

Ich habe mich für das Blog für die Kombination “Debian Optimized + NGINX + MySQL + PHP + WordPress” entschieden, da dies die performanteste Kombination für mich darstellte und ich muss sagen, ich bin beeindruckt von der Reaktionszeit und Geschwindigkeit.

Ich bin gespannt, was sich mit VPS.net noch alles entdecken lässt – Cloud Hosting ist hochinteressant.

3 Replies to “Cloud Hosting mit VPS.net”

  1. Sehr interessant, was die da bieten – allerdings finde ich die Preise ganz schön gepfeffert. Für den Preis einer 8-Node-Konfiguration (entspricht von der Leistung her einem Schmalspur-Rootserver) bekommt man schon zwei dedizierte Quadcore-Kisten mit je 8GB RAM und Failover-IP – also deutlich mehr Leistung und bei entsprechender Konfiguration als Hot Standby auch mit hoher Ausfallsicherheit.

  2. Die haben wirklich sehr saftige Preise. Auch wenn ich dort theoretisch ja nur ein Node 24/7 durchlaufen lassen muss, kommt man damit ja immer noch auf 20$ im Monat für fast nichts und muss dann bei entsprechender Auslastung ja immer noch Nodes stundenweise dazukaufen.

    EC2 ist da auch nichts mit ihren recht hohen Preisen für das Durchlaufen lassen einer Instanz. So was hat wirklich nur Vorteile wenn man regelmäßig eine sehr große Anzahl von Nodes für kurze Zeit benutzen muss. Bei einem Blog? 😉

  3. Klar, ganz günstig ist es nicht. Ihr müsst aber auch sehen, dass ihr sehr flexibel seid – ich hab z.B. momentan zwei Nodes kombiniert und könnte jederzeit wieder einen weg nehmen.

    Außerdem hat man keine Vertragslaufzeit und kann das ganze jederzeit kündigen. Für erste Virtualisierungs-Experimente ist das ideal. Ich erwarte auch nicht wirklich einen Slashdot-Angriff auf mein Blog 😉

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