Erste Eindrücke zum Eee PC 1000HE

Nachdem ich meine Elektrogerätesammlung vor ca. zwei Wochen um einen weißen Eee PC 1000HE erweitert habe, kann ich hier schon einige Eindrücke festhalten.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich den Kauf keineswegs bereue und ich mich bereits jetzt an das kleine Laptop gewöhnt und es zu schätzen gelernt habe, gemütlich auf der Couch zu sitzen statt am “großen” PC.

Hardware

Das Netbook ist bereits mit dem neueren Atom N280 ausgestattet und besitzt einen “dicken” Akku mit 8700 mAh Kapazität, der laut Herstellerangaben bis zu 9,5 Stunden durchhalten soll. In der Realität mit WLAN, Display auf mittlerer Helligkeit und Festplattenaktivität sind es dann eher 6 Stunden, was ich aber völlig ausreichend finde.

Die Grafikleistung ist für ein Gerät dieser Klasse mehr als ausreichend. Die Aero-Effekte unter Windows 7 laufen flüssig, sogar für Google Earth sind noch genügend Reserven vorhanden. Youtube-Videos lassen sich im Vollbild ruckelfrei abspielen. Einzig bei HD-Videos (720p) ruckelt es merklich – aber dafür brauche ich das Gerät auch nicht.

Die Tastatur ist laut Rezensionen besser als bei frühreren Modellen – dies kann ich nicht beurteilen. Ich kann nur sagen, dass ich super schreiben kann und ich eigentlich Schlimmeres erwartet hätte. Besonders gefällt mir die zweite “Fn”-Taste am rechten Rand neben dem Cursorblock, da man damit die Cursortasten in “Bild auf” bzw. “Bild ab” und “Pos 1” und “Ende” umwandeln kann. Das hilft ungemein beim Scrollen von Webseiten. Toll!

Das Touchpad kommt mit netten Zusatzfunktionen (offensichtlich bei Apple abgeschaut): 2 Finger = Scrollen, 3 Finger = rechte Maustaste. Daran gewöhnt man sich wahrscheinlich zu schnell. Ich bin gespannt, wie ich mich an anderen Laptops verhalten werde 😉

Die eingebaute Webcam und das Stereo-Mikrofon taugen gut für Skype-Gespräche, mehr darf man allerdings auch nicht erwarten – aber mehr brauche ich auch nicht.

Software

Die mitgelieferte Windows-XP-Installation hat ungefähr 30 Minuten überlebt. Danach musste sie Ubuntu Netbook Remix und Windows 7 weichen. UNR überzeugt durch die Optimierung für kleine Bildschirme und man kann damit trotzdem noch alles machen, was man mit einem “normalen” Ubuntu Jaunty 9.04 machen kann. Die Installation vom USB-Stick verlief problemlos, die Hardware wurde komplett fehlerfrei erkannt (bis auf ein kleines Audioproblem) – hier gibt es nichts zu meckern.

Nach anfänglicher Enttäuschung wegen der schlechten Windows 7 Bootzeit (an der offensichtlich AVG Antivir schuld war) fühle ich mich aber nun mehr und mehr zu Windows 7 hingezogen. In einem Folgeartikel werde ich die nötigen Tools und Einstellungen (insb. für eeecontrol zum Bändigen des lauten Lüfters) vorstellen.

Ich möchte den “Kleinen” nun nicht mehr missen und mit WLAN-Tethering bin ich dank meines HTC Magic auch unabhängig von WLAN-Hotspots mobil überall online. Toll 🙂

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