OCZ Vertex 2 60GB SSD

DHL hat mir heute eine SSD gebracht! Diese ist nun meine Systemplatte und ich bin begeistert, welchen Performancesprung der PC dadurch bekommt!

Die Bootzeit liegt nun bei ca. 35 Sekunden, Programme sind einfach da – es macht einen riesen Spaß, mit dem Teil zu arbeiten.

Nackte Fakten

Ich habe mal eben schnell mit HD Tune einen kurzen Benchmark gestartet. Lassen wir die Bilder sprechen :-). Ein direkter Vergleich zwischen meiner alten Systemplatte und der neuen SSD.

Also: Transfer-Rate von durchschnittlich 75 MB/s auf 184 MB/s. Dazu muss ich nun wirklich nichts mehr sagen.

Lessons Learned

Ich durfte heute mein Windows 7 schon zwei Mal installieren, da ich dummerweise vergessen hatte, den SATA-Controller im BIOS auf AHCI umzustellen – er stand noch auf “Native IDE”. Nur mit AHCI lassen sich sowohl Geschwindigkeit als auch Features der SSD komplett ausnutzen. Also: achtet vor der Windows-7-Installation darauf, dass das BIOS korrekt eingerichtet ist.

Benutzer-Ordner verschieben

Die SSD sollte eine reine System/Boot/Programm-Platte sein. Deswegen hat der “Users”-Ordner nichts dort zu suchen.

Mit dieser kleinen Anleitung bekommt man den Ordner komplett auf die Daten-Platte. Der Trick ist, dass mit einem NTFS-Junction-Point dem System vorgegaukelt wird, C:\Users wäre tatsächlich auf C: – dabei liegt es z.B. auf D: (Quelle):

  • Von der Windows-CD booten und die Systemwiederherstellung auswählen
  • Die Frage, ob ein Wiederherstellungspunkt wiederhergestellt werden soll, mit “Nein” beantworten
  • Eine DOS-Box öffnen
  • Sich vergewissern, wie die korrekten Laufwerksbuchstaben lauten. Im Recovery-Mode muss nämlich C: nicht zwangsläufig C: sein! Im folgenden sei das Quelllaufwerk Q: und das Ziellaufwerk Z:

Danach das System wieder booten – fertig.

9 Replies to “OCZ Vertex 2 60GB SSD”

  1. Hi Fabian, wie immer gut.
    Ich haette auch noch ein paar Anmerkungen, zusammengetragen, und ich haette gerne deinen Kommentar/Bewertung dazu:
    1. Superfetch, Prefetch, Readyboost abschalten
    HKLM/system/currentcontrolset/contral/session manager/memory management/prefetchparameters
    EnablePrefetcher=0
    EnableSuperfetch=0
    2. Abschalten vom automatischen Defragmentieren
    3. Automatische Wiederherstellung deaktivieren => besser Laufwerkimage sichern
    4. Windows Search fuer die SSD abschalten
    5. Hibernatemodus deaktivieren (powercfg -h off)
    6. Auslagerungsdatei verschieben

    Bin gespannt auf deine Kommentare

    1. Danke! Soweit ich informiert bin, erkennt Windows 7 eine SSD bei der Installation automatisch und kümmert sich von selbst um die korrekte Konfiguration der Parameter. Neu Installieren lohnt sich also. Wenn du allerdings ein Image deiner alten Platte auf die neue schieben möchtest, musst du sicherlich obige Schritte durchführen.

      Mehr Infos gibts hier: http://www.pc-experience.de/wbb2/thread.php?threadid=30040 – den muss ich aber selbst noch durchlesen, da waren zumindest beim Überfliegen ein paar interessante Details dabei.

      1. Stimmt, allerdings lese ich in vielen Beschreibungen, muesste, sollte, normalerweise, usw.
        Scheinbar schadet es nichts das hinterher zu kontrollieren, getreu dem Motto: “Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser” 😉

  2. So die SSD ist verbaut. Leider war es nicht ganz so leicht wie “mein” Fabian uns es gepostet hat.
    Der Ansatz war ja nicht schlecht, allerdings waren da ein implizite Annahmen drin.
    In der Reihe:
    Diese Befehlszeilen klappen in der Tat:
    Q=Quelllaufwerk Z=Zeillaufwerk
    1. robocopy /mir /xj /copyall Q:Users Z:Users
    2. rmdir /s /q Q:Users
    3. mklink /j Q:Users Z:Users

    Leider ist hier ein kleiner Denkfehler drin. Die Laufwerksbuchstaben werden bei der Reparaturkonsole nach ihrer Wertigkeit vergeben, d.h. in direkter Abhaengigkeit an welchen Port welches Laufwerk angeschlossen ist.
    Somit funzt das ganze nur dann gut, wenn man vorher, entweder per Zufall oder durch Geistesleistung die SSD an Port 0 des Sata 0 angeschlossen hat, und somit die SSD in der Reparaturkonsole die SSD wirklich das spaetere C: ist und das Ziellaufwerk auch das spaetere Ziellaufwerk ist.

    Der Link wird naemlich hart, d.h. absolut, in die Ordnerinfo eingetragen.

    Als Ausweg gibt es zwei Moeglichkeiten.
    1. man variert die Steckverbindungen sollange bis ist Laufwerke in der Reparaturkonsole genau der der spaeteren Wirklichkeit entsprechen
    2. man fummelt die Registriy um.

    Wenn man 1. aus irgendwelchen Gruenden nicht hin bekommt, dann tut man folgendes:

    Q=Quelllaufwerk Z=Zeillaufwerk
    1. robocopy /mir /xj /copyall Q:Users Z:Users
    2. rmdir /s /q Q:Users
    Dann ruft man regedit auf. Da man in der Reparaturkonsole leider kein Suchpfad hat. muss man das mit dem absoluten Pfad machen:
    / :windowsregedit.exe
    dann sucht man den folgenden Wert users
    die gefunden Eintraege aendert man in users******
    Den Rest jeweils gleich lassen / Sind ca. 2 dutzend Treffer
    Dann bootet man und loggt sich ein.
    Dann eine Shell mit echten Adminrechten aufmachen und schliesst das ganze ab:
    Q=Quelllaufwerk Z=Zeillaufwerk
    3. mklink /j Q:Users Z:Users

    Das ist ansich nicht mehr notwendig, aber man weiss ja nie wie der Softwareentwickler tickt. Sollte er %Systemroot% nicht nutzen sondern C:users….. dann hat man ihn damit ueberlistet.

    Eine SSD ist wirklich eine scharfe Sache. Schnipp und der Rechner ist gebootet. Dafuer hat es sich echt gelohnt etwas zu experimentieren.

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